Tipps und Hinweise zum Umgang damit – wir lassen dich nicht allein!
Am 7. März 2026 haben wir mit hunderten Leuten gezeigt, dass der Marienplatz unser Platz ist und dass wir ihn nicht einfach so den Rechten und Faschisten, die sich mit einer Kundgebung und Demonstration von „Baden-Württemberg steht auf“ angekündigt hatten, überlassen.
Im Rahmen unserer starken Proteste kam es zu massiver Polizeigewalt und einem stundenlangen Kessel bis in die späten Abendstunden. Für viele Antifaschist:innen hat dies nun Folgen. Sie bekommen Post von den Repressionsbehörden. Wir lassen niemanden alleine damit und haben gemeinsam mit dem Solikreis Stuttgart und der Roten Hilfe ein paar Tipps für euch gesammelt.
Was tun, wenn ein Brief kommt?
- keine Panik: eine Vorladung ist weder ein Urteil noch ein Haftbefehl.
- Bei einer polizeilichen Vorladung musst du in der Regel nicht erscheinen und keine Aussage machen.
- Als beschuldigte Person musst du grundsätzlich keinerlei Aussagen tätigen, sollte dies aber sinnvoll sein, gibt es die Gelegenheit dazu später immer noch.
- Bei einem Strafbefehl gelten Fristen. Dagegen sollte erst einmal direkt Einspruch eingelegt werden, um Zeit für eine rechtliche Prüfung und weitere Schritte zu gewinnen.
- Hole dir Unterstützung z.B. bei der Roten Hilfe, die dich durch das Verfahren begleitet. Die Rote Hilfe bietet jeden 1. und 3. Dienstag des Monats Beratung im Linken Zentrum Lilo Herrmann an.
Melde dich bitte per Mail an: repression.7maerz@proton.me
Damit hilfst du uns, einen Überblick über die Betroffenen zu behalten und sie zu unterstützen.
Auch wenn du darüber hinaus Fragen zum 7. März und seinen Folgen hast, melde dich jederzeit bei uns.
Weitermachen, wir sehen uns auf der Straße!
